Oyama Karate Bad Kötzting e. V. - DER Karateverein für ALLE in Bad Kötzting.

KARATE - Kinderkarate - FITNESS!!!


TOKON DOJO, Schattenau 1, 93444 Bad Kötzting

Für Anfragen stehen wir auch unter 09973 / 500123 gerne zur Verfügung. 

OSU!

Training am Nordseestrand mit 26 Nationen begeisterte

Gruppenbild aller Teilnehmer

 Am vergangenen Wochenende fand in Ostende, Belgien das „ 1st European
Fullcontact Karate Camp" mit rund 350 Teilnehmern aus 26 Nationen, darunter auch Japan, statt.
Auch Sempai Wolfgang Schedlbauer (1.Dan), Thomas Stahl (1.Kyu) und Martin Maier (4.Kyu) des Vereins Oyama Karate Bad Kötzting e. V. machten sich nach Belgien auf, um dort am Training bei den insgesamt 20 hochkarätigen Instruktoren aus aller Welt zu lernen und zu trainieren.
Das durch die EFKO (European Fullcontact Karate Organization) ausgerichtete Trainingslager bot durch den internationalen Charakter und die hohe Instruktoren- und Teilnehmerzahl eine besondere Art von Trainingslager für die Vollkontakt-Karatekas des Kyokushinkai-Stils. So nutzten auch die Bad Kötztinger das Camp, um sich mit anderen Karatekas auszutauschen, gemeinsam zu trainieren und nicht nur von den Instruktoren, sondern auch gegenseitig voneinander zu lernen. „Es durften immer wieder Farbgurte gegen Schwarzgurte kämpfen, um sich mit ihnen zu messen und von ihnen zu
lernen“, so Sempai Wolfgang Schedlbauer.
Eine Besonderheit war es auch, wahre Größen des Kyokushinkai zu treffen, da die Instruktoren allesamt mehrere Titel vorweisen können. Auch Shihan Kenji Midori (8. Dan), Präsident der WKO (World Karate Organization) und JFKO (Japan Fullcontact Karate Organization), war unter den Instruktoren. Das Trainingslager in Ostende soll auch als Wegbereiter für eine gemeinsame Zukunft der vielen Kyokushinkai-Verbände dienen. So ist das Ziel des 2015 gegründeten Dachverbandes EFKO unter anderem, eine Zulassung des Karate zu den Olympischen Spielen zu erreichen.
Aufgrund der stürmischen Witterung musste das Willkommenstraining vom Strand in die dortige Sporthalle verlegt werden. Hier wurden zunächst Kihon-Techniken im Stand geübt. Das Kiai (Kampfschrei asiatischer Kampfkünste) durfte dabei nicht fehlen und erzeugte damit eine entsprechende Wirkung. „Bei 350 Leuten löst das ein wahnsinniges Gefühl aus“, so Sempai Wolfgang Schedlbauer.
An den folgenden Trainingstagen wurden die Teilnehmer je nach eigenem Interesse (Kata, Kumite) und Graduierung in immer verschiedene Gruppen aufgeteilt. Ziel war es, dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, bei jedem Instruktor eine Trainingseinheit zu absolvieren und von diesem zu lernen. Dabei wurden aber nicht nur die verschiedenen Techniken des Karate geübt, sondern auch Kondition, Beweglichkeit und Ausdauer trainiert. Dies zeigte sich auch am Sonntag als eine wichtige Basis bei den 50 Abschlusskämpfen.

Auch für die Frauen wurde eine Special-Einheit bei Welt- (2015) und Europameisterin (2015 und 2016) Csenge Czepesi aus Ungarn geboten und so mancher rätselte über
die Tricks, die Czepesi verriet.
„Alles in allem war es ein sehr beeindruckendes Camp mit toller Stimmung“, urteilen die Teilnehmer des Oyama Karate Bad Kötzting. Auch habe das Camp gezeigt, dass eine Zusammenarbeit aller Verbände und Stilrichtung möglich und sinnvoll ist.

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting / Fotos vom Veranstalter

Traditioneller Prüfungslehrgang in Ingolstadt

 

BAD KÖTZTING/INGOLSTADT. Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 40 Karatekas zum traditionellen Prüfungslehrgang mit Kyu-Prüfung der DKO. Auch der Bad Kötztinger Verein Oyama Karate fand sich zum gemeinsamen Training mit weiteren Dojos aus ganz Deutschland in Ingolstadt ein. Patrick Kronschnabel vom Bad Kötztinger Dojo nahm dabei auch an der Prüfung zum 9. Kyu teil.

 

Bereits am ersten Tag des zweitägigen Lehrgangs fand für die Prüflinge der erste Teil der Prüfung unter den strengen Augen der Trainer und Prüfer, Sensei Eugen Harsch (4. Dan, Baden-Baden), Sensei Hong Son Vu (4. Dan, Berlin)und Sensei Andreas Rosenhammer (4. Dan, Ingolstadt) statt. Dabei trainierten alle Karatekas bis zu ihrem jeweiligen Kyu-Grad mit. Anschließend wechselten die Teilnehmer zu Sensei George Corama (3. Dan, St. Moritz) um dort Bunkais (einzelne Techniken zur Abwehr von Angriffen) zu üben und zu verinnerlichen. Damit auch die Schwarzgurte von dem Training profitierten, führten diese alle Faust-/Handtechniken ab dem 8.Kyu in Nihon aus. Dabei wird die Technik mit der gleichen Hand zweimal pro Zähler ausgeführt.

 

Teil der Prüfung war an Tag zwei auch das Kämpfen. In mehreren Freikämpfen mussten hier die Prüflinge ihr Können unter Beweis stellen. Am Ende des Prüfungslehrgangs konnten sich alle 21 Prüflinge über einen neuen Kyu-Grad freuen.

Erstmals fand der Lehrgang dieses Jahr unter der Leitung von vier DKO-Senseis statt.  Neben der Prüfung wurden alle Techniken des Kihon (Grundtechniken) und Katas (Techniken mit Bewegungsablauf) geübt. Auch Übungen mit dem Partner, insbesondere im Kumite-Bereich (Kampftraining) blieben nicht aus. Dabei wurden der Fokus nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Kondition, Schnelligkeit und Schlagkraft gelegt.

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting

Patrick Kronschnabel bei der Prüfung zum 9. Kyu.
Patrick Kronschnabel bei der Prüfung zum 9. Kyu.

"Auch ich lerne immer noch dazu"

Die Teilnehmer des 12. Winter-Camps mit dem Bild des Gründers Mas Oyama (Mitte)
Die Teilnehmer des 12. Winter-Camps mit dem Bild des Gründers Mas Oyama (Mitte)

BAD KÖTZTING/LAMBACH.

 Pünktlich um halb acht Uhr abends trafen sich am vergangenen Wochenende zahlreiche Karatekas aus Europa zum Willkommenstraining des 12. Winter-Camps am Sportplatz des Kolping-Hotels in Lambach. Dieses Jahr konnte der Veranstalter Deutsche Kyokushinkai Organisation (DKO) und Organisator Oyama Karate Bad Kötzting auf ein Urgestein im Kyokushinkai-Karate zurückgreifen:

Shihan Howard Collins (8. Dan) aus Schweden.

 

 Mit Schnee, Bannern und Fackeln sorgten die Organisatoren für ein stilgetreues Ambiente auf dem Sportplatz. Marco Wittmann, Vorstand von Oyama Karate, fertigte hierfür eigens ein LED-beleuchtetes Kanji – das Logo der Stilrichtung Kyokushinkai. Mit Partnerübungen und Kihon-Training (Technik) stimmten Shihan Collins, sowie Shihan Christoph Wortmann (5. Dan) aus Hannover, Sensei Muzaffer "Muzi" Bacak (4. Dan) aus Berlin, Sensei Andreas Rosenhammer (4. Dan) aus Ingolstadt und Sensei Eugen Harsch (4. Dan) aus Rastatt auf das bevorstehende Wochenende ein.

 

 Am Samstagmorgen fand dann das traditionelle Memorial Training auf dem Gipfel des

schneebedeckten Ossers statt. Zurück in der Herberge und nach einem stärkenden Frühstück trafen sich alle in der anliegenden Sporthalle zum Kihon Bunkai. Dabei zeigte Shihan Collins bekannte Techniken aus dem Kihon (Grundschule, Grundtechniken) und deren Verwendung in der Selbstverteidigung. Diese konnten dann mit Partner ausprobiert und geübt werden. Shihan Collins stand dabei hilfreich zur Seite.

 Für den weiteren Trainingsablauf wurden die Karatekas entsprechend ihrer Graduierung eingeteilt um in den verschiedenen Kategorien des Kyokushinkai zu trainieren. Ein kritisches Auge hatte Shihan Collins dabei vor allem beim Kata-Training (Grundtechniken mit vorgegebenem Bewegungsablauf).

 Hierbei zeigte er den Teilnehmern nicht nur den Hintergrund der verschiedenen Techniken, sondern auch Neuerungen, die kürzlich in Japan abgestimmt wurden. „Eine Kata kann nicht gezählt werden. Es geht hier nicht: Step – Step – Step - …“, so der Shihan. „Eine Kata muss in sich fließen.“

 Für die Kämpfer fand im Rahmen des Winter-Camps wie alljährlich das erste Kadertraining im Jahr 2016 unter Leitung von Sensei Muzaffer Bacak statt. Auch hier lernten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Kumite (Kampftraining) weiter auszubauen. Mit Schlagkissen trainierten sie zudem an Schnelligkeit und Kraft. Aber auch die restlichen Teilnehmer feilten mit Shihan Christoph an ihren Kampftechniken und lernten neue Techniken dazu.

 

 Am Sonntag weckte ein weiteres Kihon Bunkai-Training von Shihan Collins großes Interesse bei den Karatekas. Wie bereits am Vortag nutzte er einfache Techniken aus dem Kihon und bezog diese in Selbstverteidigungstechniken mit ein. Bevor auf alle Karatekas das „Special-Training“ wartete, erzählte Shihan Collins von seinem Training mit dem Gründer des Kyokushinkai.

 Der aus Wales stammende, aber in Göteburg, Schweden lebende Shihan Collins (67 Jahre) begann im Alter von 15 Jahren mit dem Kyokushinkai Karate Training und besitzt so eine über 50-jährige Erfahrung. Als er acht Jahre war starb sein Vater, 11 Jahre später seine Mutter, als er gerade in London bei der Metropolitan Police zu arbeiten begann. Auch hier trainierte er stetig weiter, ehe er sich zwei Jahre später dazu entschied, nach Japan gehen zu wollen. Bereits ein Jahr danach setzte er sein Vorhaben in die Tat um, kaufte sich ein One-Way-Ticket nach Japan, um dort bei dem Gründer der Stilrichtung, Masutatsu Oyama, zu trainieren. Hartes und genaues Training bestimmte nun den Alltag des jungen Grüngurts (3. Kyu). Nur wenige Wochen unter dem Training von Mas Oyama, sagte dieser zu Collins, er müsse das 100-man-kumite absolvieren, was Collins mit einem einfachen „Osu“ bejahte. Zwei Jahre später war es dann soweit. Als erster Karateka, so fand er Jahre danach heraus, absolvierte er diesen Test an einem Tag. Seit November 2015 ist Shihan Collins 8. Dan und sagt von sich selbst: „Ich weiß nicht alles. Noch heute lerne ich jeden Tag beim Training etwas dazu.“

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting 

Erstes Training

Auf dem Osser

Bunkai - Anwendung von Grundtechniken zur Selbstverteidigung

Kumite - Kämpfen

Special Training

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